Published On: 31. August 2026

American Football League Europe wird Mehrheitseigentümer von Rhein Fire und sichert die Zukunft des Franchise im europäischen American Football.

Redaktion
Bericht: AFLE

Die American Football League Europe (AFLE) gab heute bekannt, dass sie im Rahmen ihres Stabilisierungsplans Mehrheitseigentümer ihres Rhein Fire-Franchise geworden ist und damit die Kontrolle über das Franchise erlangt hat. Der Eigentümerwechsel behebt eine akute finanzielle Notlage des Franchises, wendet eine drohende Insolvenz ab und sichert die Stabilität und den Fortbestand eines der traditionsreichsten Franchises im europäischen American Football – auch über die Saison 2026 hinaus.
Diese Entscheidung spiegelt die Kernphilosophie der AFLE wider: eine professionell geführte, langfristig finanzierte American-Football-Liga in Europa, die ihren Franchises in schwierigen Zeiten aktiv zur Seite steht, anstatt sie sich selbst zu überlassen. Mit Rhein
Fire geht die AFLE einen entscheidenden Schritt über bloße Unterstützung hinaus: Durch den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der Franchise sichert sich die Liga die Kontrolle und legt die Zukunft des Franchises direkt in ihre eigenen Hände.

Ein Eigentümerwechsel, ein Bekenntnis zur Zukunft

„Rhein Fire ist einer der traditionsreichsten und bekanntesten Namen im europäischen American Football. Eine Franchise mit dieser Geschichte verdient mehr als ein Rettungspaket. Sie verdient einen Eigentümer, der sich voll und ganz für ihre Zukunft einsetzt“, sagte Moritz Heisler, Geschäftsführer und COO der AFLE. Er fügte hinzu: „Genau das bewirkt der heutige Eigentümerwechsel. Mit dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an Rhein
Fire unterstützt die AFLE die Franchise nicht länger nur von außen – wir halten nun die Kontrolle und gestalten ihre Zukunft, auf und neben dem Spielfeld, langfristig aktiv mit.“

Stabilität und Spielbetrieb gesichert
Der Eigentümerwechsel sichert den laufenden Betrieb von Rhein Fire vollständig und beseitigt das unmittelbare Insolvenzrisiko. Als neuer Mehrheitseigentümer des Franchise hat die AFLE nun die direkte Aufsicht über die Finanzen und die Führung von Rhein Fire. Diese Struktur soll sowohl die langfristige Stabilität des Franchise als auch seinen anhaltenden Spielbetrieb Saison für Saison gewährleisten.

„Stabilität und Spielbetrieb sind zwei Seiten derselben Medaille“, sagte Heisler. „Spieler, Trainer und Mitarbeiter brauchen die Gewissheit, dass ihr Franchise auch in Zukunft bestehen wird. Die Fans brauchen die Gewissheit, dass ihr Team auch in der nächsten Saison und in der darauffolgenden Saison noch da sein wird. Mit der Mehrheitsbeteiligung an Rhein Fire schafft die AFLE diese Gewissheit.“
Rhein Fire bleibt eine feste Größe im nordrhein-westfälischen Football
Rhein Fire ist einer der bekanntesten Namen im europäischen American Football. Die Geschichte des Franchise reicht bis in die 1990er-Jahre zurück, und es gibt eine treue Fangemeinde in ganz Nordrhein-Westfalen. Unter der Mehrheitsbeteiligung der AFLE bleibt das Franchise ein vollwertiges Mitglied der Liga, sowohl sportlich als auch operativ. Mit dem nun vollzogenen Eigentümerwechsel geht Rhein Fire finanziell und operativ stabil in die Saisonpause, anstatt wie noch vor wenigen Wochen in Unsicherheit zu leben. Die Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg, die Heimspielstätte von Rhein Fire in dieser Saison, bleibt eine der wichtigsten Spielstätten der Liga: Am Sonntag, dem 6. September 2026, findet dort der erste Gold Bowl der AFLE statt, der Höhepunkt der Debütsaison der Liga.

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