Published On: 5. Juli 2023

Phantoms News

Redaktion
Bericht: Wiesbaden Phantoms
Foto: Annette Freund
Vorsicht vor „undurchschaubarem“ Team

Phantoms treten auswärts bei Frankfurt Pirates an

Die Wiesbaden Phantoms gastieren in der Regionalliga am Sonntag, 9. Juli, ab 15 Uhr bei den Frankfurt Pirates auf dem Sportplatz Nieder-Eschbach.

Durch den Spielmodus mit nur einem Interconference Game zwischen den beiden Gruppen und das frühe Aufeinandertreffen der beiden stärksten Teams scheint die Entscheidung um die Play-off-Teilnahme schon jetzt gefallen – die 15:26-Niederlage der Wiesbaden Phantoms dürfte Montabaur außer Reichweite gebracht haben, denn die bisherigen Ergebnisse sprechen dagegen, dass irgendein Regionalligist den „Bauern“ gefährlich werden könnte. Geschweige denn zwei, sodass doch noch die Phantoms um den Einzug in die GFL2 spielen dürften.

Für die Phantoms geht es also „nur“ noch um Platz zwei, aber eine beeindruckende 9:1-Bilanz. Aktuell steht das Team von Head Coach David Gordon bei 5:1 Siegen, Partien gegen Frankfurt (0:4), Rüsselsheim (1:5) und zweimal Mainz (3:2) stehen noch aus, in allen dürfte Wiesbaden Favorit sein.

Nächster Gegner sind nun die Frankfurt Pirates. Keith Williams‘ Team steht mit vier deutlichen Niederlagen – 6:23 in Kaiserslautern, 6:68 in Montabaur sowie 0:48 und 8:49 gegen die Kassel Titans – und 0:8 Punkten am Ende der Gruppe B. Häufiger verloren bisher nur die Rüsselsheim Crusaders (2:10 Punkte) und die Darmstadt Diamonds (0:12 Punkte). Zieht man den 47:7-Erfolg der Phantoms über Kassel und die beiden Erfolge gegen die Pikes als Vergleich heran, spricht alles für das Gordon-Team.

Die Pirates aber sind als Überraschungsteam bekannt, das sich nie wirklich in die Karten hat schauen lassen. Derzeit ist noch ein bisschen wenig als sonst über die Frankfurter zu erfahren. Der jüngste Homepage-Post ist die Meldung am 25. April über die Niederlage in Kaiserslautern zu Saisonbeginn, in Facebook wird seit 27. Februar für ein Training geworben und in Instagram wurden lediglich einige Final Scores und Spieltagsankündigungen gepostet.

So bleibt Kontrahenten nicht mehr, als die Pirates selbst zu scouten und nicht zu unterschätzen. Bei der Klatsche in Montabaur hatte zum Beispiel Nikola Životić für einen 85-Yard-Pick-Six gesorgt.

Nach dem Gastspiel in Frankfurt steht das nächste Heimevent der Wiesbaden Phantoms am Samstag, 15. Juli, an: Ab 17 Uhr gastieren an diesem Tag die Rüsselsheim Crusaders in „Camp Lindsey“.

Es geht um den Gruppensieg

Phantoms U19 muss in Bad Homburg gewinnen

Am vergangenen Spieltag hielten sich die Wiesbaden Phantoms und die Bad Homburg Sentinels in der GFL-J schadlos. Beide U19-Bundesligisten behielten in ihren Interconference Games über Süd-Teams die Oberhand: die Phantoms mit 17:6 gegen den Gruppenzweiten Stutgart Scorpions, die Sentinels mit 30:8 gegen den Dritten Munich Cowboys.

In der Tabelle der Gruppe Mitte hat sich damit am Vier-Punkte-Vorsprung der Bad Homburger auf die Wiesbadener U19 nichts verändert – Vor den beiden letzten Vorrundenspiele in Hinblick auf den Kampf um Platz eins in der Gruppe, der in den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde, aber die Anforderungen an die Phantoms: Sie müssen jetzt unbedingt gegen die Bad Homburg Sentinels gewinnen, um noch Gruppenerster zu werden!

Würde am Samstag, 8. Juli, ab 16 Uhr ein Auswärtssieg bei den Sentinels herausspringen, würden die Phantoms bis auf zwei Punkte an Bad Homburg herankommen. Ein weiterer Sieg am 15. Juli zuhause gegen Fürstenfeldbruck und eine zeitgleiche Niederlage Bad Homburgs gegen Schwäbisch Hall würde beide Teams dann auf 14:6 Punkte bringen – im direkten Vergleich liegt aktuell Bad Homburg durch den 22:20-Saisonauftaktsieg vorne. Der Gruppensieg ist also nur noch durch einen Erfolg mit mindestens drei Punkten Unterschied oder einen Zwei-Punkte-Sieg mit einem Ergebnis über 22:20 möglich.

Die Sentinel-Fans werden im Sportzentrum Nordwest für Stimmung sorgen – entsprechend groß ist der Heimvorteil, dem die Phans der Phantoms entgegenwirken können, wenn sie denn lautstark das Team anfeuern.

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