Published On: 13. September 2026

Monarchs mit klarem Sieg ins Halbfinale

Redaktion
Bericht: Dresden Monarchs

Dresdner schlagen die Munich Cowboys mit 61:14

Die Footballer der Dresden Monarchs haben die erste PlayOff-Hürde genommen. In einem vor allem in der ersten Halbzeit einseitigen Spiel gegen die Munich Cowboys gewannen die Sachsen am Ende mit 61:14 (21:0/34:7/3:0/3:7).

Dass die Dresden Monarchs in diesem Viertelfinale zu Hause vor 4.464 Fans als Favoriten ins Match gehen würden, war klar. Ungeschlagener Nordmeister gegen den Vierten der Südstaffel, die Munich Cowboys. Die kamen auch noch verletzungsbedingt ohne Stamm-Quarterback in Sachsens Hauptstadt. Keine besonders guten Voraussetzungen, dennoch wollten sie natürlich so gut es geht gegenhalten. Aber irgendwie wurde von Beginn an klar, dass die Football-Götter für die Gäste einen absolut gebrauchten Tag ausgesucht hatten. Erster Spielzug – erster Ballverlust: Vance Feuerbacher kann zugreifen und so Dresdens Offense für deren ersten Drive einen guten Start schon mit Blick auf die Münchner Endzone bescheren. Zwei, drei Spielzüge später dann der erste Touchdown: Rocky Lombardi auf Janne Särkelä zum 6:0, Florian Finke zuverlässig mit dem Extrapunkt: 7:0. Münchens zweiter Drive deutlich besser. Viele gute Pässe von Spielmacher Tobias Kanther auf gut postierte Receiver. Doch auch hier biss wieder Dresdens Defense zu: Strip-Sack, Ballverlust Nummer Zwei. Und kurzer Prozess der Monarchs Offense: Lombardi wieder per Pass, diesmal auf Ethan Jento zum zweiten Touchdown (PAT Finke 14:0). Und wie das manchmal so ist: wenn Du kein Glück hast, kommt noch Pech hinzu! Das erste Viertel dieses Spiels war noch nicht zu Ende, da setzte es den dritten Ballverlust für die Gäste. Diesmal Niklas Müller mit einer Interception. Wieder Monarchs Ball – wieder Touchdown als Antwort – wieder Janne Särkelä (PAT Finke 21:0). Und leider muss man sagen: das wurde aus Münchner Sicht nur noch schlimmer im zweiten Viertel. Den Cowboys gelang nichts, den Monarchs alles! Rocky Lombardi mit dem nächsten Touchdown – ein beeindruckender Lauf über fast das halbe Feld (PAT Finke 28:0). Nächstes Missgeschick bei München: ein Pass aus der eigenen Endzone prallte von einem Helm ab, ging steil nach oben und landete in den Händen von Dresdens Logan Mobelini, der sofort in die Endzone stieg (PAT Finke 35:0). Dresden wechselte jetzt, schickte Casey Thompson als Quarterback aufs Feld. Und der machte nahtlos weiter mit Punkten: schöner, langer Pass auf Michael Breuler (PAT nicht gut 41:0). Wenig später der nächste Touchdown – Dresden war nach einem kurzen Punt von München schon wieder tief in der Gäste-Hälfte. Und wieder konnte Thompson perfekt den fangbereiten Breuler bedienen (PAT Finke 48:0). Damit nicht genug: es lief immer noch das zweite Viertel, als Dresden erneut erhöhen konnte. Missverständnis bei den Cowboys beim KickOff, Dresden erobert den Ball wieder kurz vor der gegnerischen Endzone. Und nun war es an Dresdens Runningback Tofunmi Lala. zum nächsten Touchdown zu laufen (PAT Finke 55:0). Knapp eine Minute war noch zu spielen in der ersten Hälfte. Und das war dann endlich die Zeit für die Cowboys, etwas von ihrem zweifellos vorhandenen Können zu zeigen. Erst ein bemerkenswert starker Return bis in die Monarchs-Hälfte, dann der Touchdown von Magnus Christmann zum 55:7 Halbzeitstand (PAT Maximilian Mittasch).

Damit war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Beeindruckend natürlich, wie dominant die Dresden Monarchs dieses Viertelfinalspiel bis hierhin gestaltet hatten. Offense, Defense, Specials – alle Teamteile agierten in völliger Harmonie und Effizienz. Beeindruckend aber auch, wieviel Pech, Missverständnisse und Verkettungen unglücklicher Momente sich auf Gegnerseite in nur einer Halbzeit summieren können. Es wurde natürlich noch eine Halbzeit gespielt. Dresden weiter unterwegs mit vielen Ergänzungsspielern. Und mit einem weiter sicheren Kicker Florian Finke, der zwei Fieldgoals für jeweils drei Punkte beisteuerte (61:7). Kurz vor Spielschluss dann noch ein Lichtblick aus Münchner Sicht: Ein langer Lauf zum zweiten Touchdown von Emre Gökce (PAT Maximilian Mittasch) und Endstand 61:14.

Schluss. Dresden zieht ungefährdet ins Halbfinale um den GFL Bowl ein. Der bleibt das Ziel. Um dieses Finale zu erreichen, muss Dresden auch in einer Woche eine solch konzentrierte Leistung zeigen. Es ist sicher nicht damit zu rechnen, dass es der nächste Gegner, die Pforzheim Wilddogs, den Monarchs noch einmal so leicht macht.

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