Krefeld Ravens feiern souveränen Pflichtsieg gegen Minden
Quarter: 7:0 / 20:0 / 7:6 / 14:12
Final: 48:18
Die Ravens kehrten aus der Sommerpause zurück, als hätten sie nie einen Moment gefehlt. In der Grotenburg, wo sich über 1400 Fans versammelt hatten, traf der souveräne Tabellenführer aus Krefeld auf die Minden Wolves, die mit einem stark ausgedünnten Kader anreisten. Die Ausgangslage wirkte klar, doch die Ravens machten früh deutlich, dass sie keinerlei Raum für Überraschungen lassen würden.
Minden eröffnete die Partie mit dem Kick-Off, doch schon nach knapp sechs Minuten fanden die Ravens den Weg in die Endzone. Die Wolves antworteten mit einem zähen Drive, kämpften sich bis in Field-Goal-Distanz vor, doch der Ball prallte nur an die Stange – ein Moment, der sinnbildlich für den schweren Nachmittag der Gäste stehen sollte. Krefeld nutzte den Rückschlag des Gegners gnadenlos aus und erhöhte das Tempo. Bis zur Halbzeit war die Partie praktisch entschieden, die Anzeigetafel zeigte ein kompromissloses 27:0.
Im dritten Viertel präsentierten beide Defenses ihre stärksten Phasen. Minden gelang es spät, die ersten Punkte zu erzielen, doch die Ravens antworteten im direkten Gegenzug und stellten den alten Abstand wieder her. Im Schlussviertel nutzte Krefeld die komfortable Führung, um verschiedene Formationen und Spielzüge zu testen. Minden kam noch zweimal in die Endzone, doch beide Two-Point-Conversions scheiterten. Die Ravens setzten den Schlusspunkt: 30 Sekunden vor dem Ende trugen sie ihren letzten Touchdown zum 48:18 über die Linie.
Ein klarer Sieg, der zeigt, dass Krefeld auch nach der Pause nichts von seiner Dominanz eingebüßt hat – und ein Nachmittag, an dem die Wolves trotz aller Widrigkeiten Moral bewiesen, aber dem Tabellenführer nicht gefährlich werden konnten.





