Die Macht am Rhein – Fire marschiert weiter
Final: 0 : 42
Es war ein Derby, ganz wie es sich gehört – mit lautstarken Fans und Nickeligkeiten auf dem Platz. Wenn man nicht im Stadion gewesen wäre, hätte man das Spiel für ein Heimspiel der Rhein Fire halten können – denn deren Fans dominierten in der Lautstärke über die Centurions. Währenddessen ihre Mannschaft mit einer starken Leistung auf dem Rasen deutlich machte, wer die Nummer 1 am Rhein und in der Division ist.
Was im ersten Quarter noch halbwegs ebenbürtig aussah, wurde spätestens im zweiten Quarter deutlich. Bereits zu Spielbeginn konnte Rhein Fire durch einen Safety punkten. In der Folge gelangen Jadrian Clarke mit Hilfe seiner starken O-Line, die ihm endlose Zeit zum Werfen bescherte, ein ums andere Mal weite Pässe auf empfangsbereite Receiver. Auf Seiten der Centurions war der neue Quarterback Judd Erickson ein Lichtblick in einer dennoch weiterhin nicht sehr effektiven Offense. Die Defense der Centurions war wie in der ersten Spielen grundsätzlich effektiv, wurde aber durch die Big Plays von Rhein Fire zu oft geschlagen. So konnte Rhein Fire einen niemals gefährdeten 42:0 Sieg verbuchen.
Einen bitteren Beigeschmack hat das Derby für Rhein Fire: zwei wichtige Spieler mussten verletzt den Platz verlassen. Während Martin Pinter bereits das Ende seiner Season bekannt gab, ist die Schwere der Verletzung bei Nate Robitaille noch nicht bekannt gegeben.
