Published On: 20. August 2023

Die Dresden Monarchs entführen in einer Hitzeschlacht zwei wichtige Punkte bei den Rebels

Ergebnis
Quarter: 16:28
Redaktion
Bericht: Toni Salitz
Foto: Toni Salitz

Gelungene Revanche für die Dresden Monarchs. Nachdem es im Hinspiel ein knappes 23:30 für die Berlin Rebels in Dresden gab, gelang es den Dresdnern nun im Berliner Mommsenstadion die zwei Punkte mit in die sächsische Landeshauptstadt zu nehmen.  In einer spannenden Partie zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe waren es kleine Fehler die das Spiel entschieden haben.

Das erste Quarter brachte eine gute Vorschau auf das Spiel. Die gut abgestimmten Defenses beider Mannschaften brachten mit einer perfekten Leistung die gegnerische Offense ein ums andere Mal in den vierten Versuch, sodass es im ersten Quarter keine Scores gab, 00:00 nach den ersten zwölf Minuten.

Nach einem erneuten gestoppten Drive der Monarchs war es Connor Kaegi mit einem Pass in die Endzone der die ersten Punkte aufs Scoreboard brachte. Kris Cain traf zum Extrapunkt und stellte auf 00:07. Im Gegenzug machten es die Dresdner schnell. Das Spielfeld wurde schnell überquert sodass der Quarterback der Monarchs, Steven Duncan, mit einem 10 Meter Pass in die Endzone Tommy Wilson zum Touchdown fand. Der PAT durch Dylan Moghaddam war gut sodass der Spielstand bei etwa 9 verbleibenden Minuten in der ersten Hälfte 07:07 lautete. Im folgenden Drive der Berliner zeigte die Defense der Dresdner dass sie ihre Hausaufgaben gemacht hat. Erneut verlieren die Berliner den Ball im vierten Versuch, dieses Mal kurz vor der gegnerischen Endzone. Der anschließende Drive der Dresdner war folglich über fast das komplette Spielfeld. Zwei Minuten Vor der Halbzeit war es ein Handoff zu Yazan Nasser der die letzten Zehn Meter in die Endzone zum Touchdown überwindet. PAT durch Moghaddam erneut gut und der Halbzeitstand war mit 07:14 hergestellt.

Im dritten Quarter waren es dann wieder die beiden Verteidigungen die zeigten, dass sie meisterlich sind. Denn schließlich gewinnt bekanntermaßen die Defense den Championship. Auch in diesem Spielviertel endete jeder Drive im vierten Versuch sodass es keine Veränderung des Punktestandes gab.

Das was in den Quartern eins und drei liegen blieb, wurde dafür im letzten aufgeholt. Ein unheimlich abwechslungsreiches und spannendes Spielviertel brachte abschließend die Entscheidung. Als erstes Waren es die Hauptstädter die sich mit einem 32 Meter Fieldgoal aufs Scoreboard brachten. Kicker Kris Cain verwandelte sicher zum zwischenzeitlichen 10:14. Der Gegendrive der Dresdner wurde dann schnell von Erfolg gekrönt. Etwa an der Mittellinie war es der US-Amerikaner Steven Duncan mit einem 10 Meter Pass auf seinen Landsmann und Lieblingsanspielstation Austin Mitchell, der die verbleibenden 40 Meter mühelos mit seiner Schnelligkeit überwindet und seinen 18. Touchdown in dieser Saison erzielt. Der folgende PAT war gut und der neue Spielstand lautete 10:21. Danach kamen die Rebels noch mal aufs Scoreboard. Wieder war es Quarterback Connor Kaegi der mit einem 20 Meter Pass seinen Widereceiver Julian Huber findet, welcher die letzten 25 Meter in die Endzone läuft und den Touchdown für die Berliner erzielt. Der anschließende Versuch für zwei Punkte zu gehen war nicht gut und der neue Spielstand lautete 16:21. Aber der Tabellenführer aus Dresden wollte den Sack zu machen. So drückten sie ihre Offense Stück für Stück nach vorn. Steven Duncan passte kurz über fünf Meter auf Hayden Braga in die Endzone – Touchdown Dresden. Den PAT verwandelte der treffsichere Kicker der Dresdner solide und stellte somit den Endstand von 16:28 her. Den anschließenden Onside-Kick konnte Dresden recovern, doch dass war Nebensache. In diesem Spielzug verletzte sich ein Spieler der Dresdner schwer, sodass beide Trainer entschieden, die letzte verbleibende Minute auslaufen zu lassen.

Trotz eines Fumbles kurz vor der Endzone der Berliner und eines unnötig ausgespielten vierten Versuchs, war es schlussendlich ein solider Erfolg der Sachsen die zwei wichtige Punkte im Rennen um den Nordmeister mitnehmen können. In einer sehr fairen und ausgeglichenen Partie waren es mal wieder kleine Fehler die das Spiel entschieden haben. Dresden bleibt mit diesem Sieg an der Tabellenspitze und bereitet sich auf das enorm wichtige Spiel nächste Woche, gegen den Tabellenzweiten Potsdam, vor.

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