Dresden Monarchs gewinnen ihr zweites Interconfencial Spiel gegen die Hurricanes aus dem Saarland deutlich!
Quarter: 14:16 / 22:8 / 14:8 / 13:0
Final: 63:32
Bericht: Toni Salitz / Team GFN
Foto: Anastasia Goncharova
Am vergangenen Samstag luden die Dresden Monarchs die Saarland Hurricanes zum insgesamt dritten Mal zu sich ein. Die Ausgangssituation versprach den gut 1800 Zuschauern ein spannendes Spiel. In der ersten Halbzeit kam es auch zu diesem erwarteten spannenden Spiel, jeder Vergleich zum Spiel der Dresdner gegen Potsdam eine Woche zuvor, war absolut gerechtfertigt. Beide Teams ließen kaum ein Scoring aus und punkteten nahezu Drive um Drive.
Es war wieder die Dresdner Offense um Quarterback Steven Duncan die sich zuerst auf dem Scoreboard verewigen sollten. So war es nach etwa zweieinhalb Minuten Steven Duncan mit einem kurzen Pass auf Tommy Wilson in die Endzone. Der anschließende PAT war gut und der erste Spielstand lautete 7:0. Aber die hurricanes schliefen nicht, waren genauso heiß auf Punkte und wollten es den Dresdnern ordentlich schwer machen. So war es gleich der nächste Drive, der erste der Saarbrücker, der von Robert Rowell auf Marian Menden in der Endzone komplettiert wurde. Es schien so, als hätten die Saarbrücker das Spiel der Dresdner in Potsdam sehr genau angesehen, den anstatt des PAT ́s antworteten sie mit einer 2-Point-Conversion. Diese war gut und es stand nach etwa fünf Minuten 07:08 für die Gäste. Danach ging es ganz schnell. Sie Defense der Hurricanes hatte kaum Möglichkeit sich zu formieren da war es das berüchtigte Dresdner Duo um Duncan und Mitchell was wieder zuschlägt. Mitchell empfängt einen sehr langen Pass von Duncan und läuft die letzten Meter selber – Touchdown. Der anschließende PAT durch Dylan Moghaddam ist erneut gut sodass der neue Spielstand 14:08 lautete. Doch die Hurricanes antworteten noch im ersten Viertel.
Ein langer Drive brachte sie kurz vor Ende des ersten Quarters an die Dresdner Endzone und dort war wieder Robert Rowell der dieses Mal James Brania für 15 Meter fand. Die folgende 2-Point- Conversion war erneut gut – Zwischenstand nach dem ersten Quarter 14:16.
Ein sehr überraschender Auftakt der in einigen Dresdner Köpfen Erinnerungen an das hartumkämpfte Spiel in Potsdam wach werden ließ.
Im nächsten Spielzug setzte Duncan seinen dänischen Tight End Oliver Tribler mit einem 20 Meter Pass in Szene – Touchdown. Der anschließende Versuch für zwei Punkte der Dresdner war nicht erfolgreich und der neue Spielstand lautete 20:16. Für den nächsten Drive nahmen sich die Saarländer viel Zeit. Etwas mehr als fünf Minuten brauchten sie, um das Spielfeld zu überqueren.
Dieser Drive wurde dann mit einem Touchdown durch Jan Pietsch belohnt. Der anschließende Versuch für zwei Punkte war erfolgreich, sodass die Hurricanes auf 20:24 stellten. Das Offensivfeuerwerk sollte weiter gehen und so war es wieder einmal Steven Duncan der seinen Tight End fand. Mit dem Touchdown durch Oliver Tribler war der zwischenzeitliche Spielstand 26:24.
Dresden versuchte erneut die 2-Point-Conversion und dieses Mal war es Austin Mitchell der den Ball erfolgreich in die Endzone brachte – 28:24. Den anschließenden Kickoff schauten sich die Dresdner bei den Hurricanes ab, welche zu beginn des Spiels zwei On-Side-Kicks versuchten. Der Saarbrücker Jakub Klein konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen sodass David Baum aus Dresden den Ball recovern konnte. Start für die dresdner Offense an der eigenen 44 Meter Linie. Den letzten Drive der ersten Halbzeit konnte Steven Duncan mit einem Pass auf Tommy Wilson in die Endzone komplettieren. Die anschließende 2-Point-Conversion fing Oliver Tribler. Neuer Zwischen- und Pausenstand: 36:24.
Die Hurricanes starteten mit einem langen Drive über gut 80 Meter in die zweite Hälfte. Vor der Endzone der Monarchs war es wieder Robert Rowell mit einem Pass auf James Brania der zum Touchdown vollendet wurde. Die folgende 2-Point-Conversion rushed Rowell selbst und verkürzt auf 36:32. Der nächste Drive der Dresdner war ähnlich lang. Nach ca drei Minuten fand sich die Dresdner Offense an der Endzone der Hurricanes wieder wo es dann wieder Tommy Wilson war, der einen Pass von Steven Duncan zum Touchdown vollendete. Der anschließende Versuch für zwei Punkte zu gehen war nicht gut, sodass der neue Spielstand 42:32 lautete.
Im Anschluss zeigte auch die Dresdner Defense dass sie am Spiel teil hat. Der nächste Drive der Saarländer wurde bereits nach vier Plays gestoppt und Dresden bekam eine sehr gute Ausgangsposition an der 19 Meter Linie der Hurricanes. Dort war es mal wieder Steven Duncan mit einem 15 Meter Pass auf Tommy Wilson zum Touchdown. Der anschließende Rush von Nico Barrow war gut – 50:32 so der neue Zwischenstand. Der folgende Drive der Saarländer hätte schlechter nicht laufen können. Strafen und ein Tackle for loss hielten die Hurricanes immer in der eigenen Hälfte und zwangen sie schlussendlich an die eigene 27 Meter Linie. Der von dort gepasste Ball auf Marvin Fuchs wurde gefumbled und durch den Dresdner Hugo Dyrendahl recovered.
Zu Beginn des vierten Viertels hatte Dresden an der Saarbrücker 12 Meter Linie eine denkbar gute Ausgangssituation, welche auch gleich verwertet wurde. Duncan mit dem Pass in die Endzone auf Mitchell – Touchdown. Die folgende 2-Point-Conversion war nicht gut, neuer Spielstand: 56:32 und noch etwa 11 Minuten zu spielen. Soll es nach dieser Anstrengung wieder knapp an der 60-Punkte Marke wie gegen Marburg und Potsdam scheitern? Denn Saarland wusste genau wie das verhindern können und taten alles dafür. Mit diesem Drive schafften es die Hurricanes mehr als 6 Minuten von der Uhr zu nehmen, aber keine Punkte aufs Scoreboard zu bringen. Es war die Defense der Monarchs die die Hurricanes zwei Mal in einen vierten Versuch zwang. Zuletzt war der Pass unvollständig und Dresden durfte nochmal mit seiner Offense ran. Es ist nicht nur, dass Steven Duncan weiß wie er die Bälle zu verteilen hat, er hat auch ein unglaubliches Clockmanagement. So führte er seine Offense in den verbleibenden viereinhalb Minuten 90 Meter übers Feld und brachte am Ende den Pass auf
Austin Mitchell zum Touchdown an. Der PAT von Dylan Moghaddam war gut, sodass der finale Spielstand 63:32 lautete.
Dresden beweist einmal mehr, dass sie die stärkste Offense der Liga stellen. Duncan und Mitchell zeigten, dass sie nicht grundlos Leader der Passing- und Receiving Yards sind. Die Monarchs verabschieden sich mit dieser Machtdemonstration in die Sommerpause wogegen die Hurricanes nächste Woche noch ein Mal zuhause gegen die Razorbacks aus Ravensburg ran müssen.
